Berufskrankheiten: Versicherungen für den Notfall

Die private Unfallversicherung zahlt bei Unfällen im Privatleben

Die Zahl der Arbeitsunfälle ist in den vergangenen Jahren leicht gesunken, trotzdem sollten Arbeitnehmer weiterhin für den Ernstfall vorsorgen. Denn ein einziger Unfall im Berufs- oder Privatleben führt möglicherweise zur Berufsunfähigkeit, so dass Sie ohne eine private Vorsorge auf die staatliche Erwerbsunfähigkeitsrente angewiesen sind. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, bereits zum Berufseinstieg mit den richtigen Versicherungen bei Berufskrankheiten und Arbeitsunfällen vorzusorgen. Im Folgenden erfahren Sie, welche Policen Sie abschließend sollten.

Anerkannte Berufskrankheiten für Handwerker

Arbeitnehmer im Handwerk und Bauwesen gelten aufgrund ihrer Tätigkeiten als gefährdeter für Berufskrankheiten als beispielsweise Büroangestellte. Welche Berufskrankheiten gesetzlich für bestimmte Tätigkeitsbereiche anerkannt sind, legt die Berufskrankheiten-Verordnung (BKV) in der Anlage 1 fest. So werden Atemwegserkrankungen und allergische Reaktionen für Gärtner und Lackierer anerkannt, vorausgesetzt, die Beschwerden entstehen ausschließlich durch die Ausübung des Jobs. Arbeiten Sie mit lauten Maschinen und leiden Jahre später unter einem schlechten Gehör und Ohrgeräuschen, gehört das ebenso zu den Berufskrankheiten. Zur Behandlung werden Pflanzliche Wirkstoffe bei Tinnitus empfohlen, mit denen Sie bald wieder fit sind. Verursacht die Arbeit jedoch einen längeren Arbeitsausfall oder die Berufsunfähigkeit, sind Sie auf die private BU-Versicherung angewiesen.

Berufsunfähigkeitsversicherung sichert den Lebensunterhalt

Stellen Sie sich vor, Sie haben jahrelang Pflastersteine verlegt und leiden nun unter einer schweren Kniearthrose, dass Sie den Beruf nicht ausüben dürfen. In diesem Fall sichert eine BU-Versicherung ihren Lebensunterhalt, da sie Ihnen die bei Vertragsabschluss vereinbarte Rente zahlt. Allerdings erhalten einige Arbeitnehmer wegen früherer Vorerkrankungen eine Absage, so dass Sie sich mit einer Grundfähigkeitsversicherung absichern sollten. Als zusätzliche Hilfe steht Ihnen das Gesundheitsportal http://www.docjones.de mit Informationen zu Wirkstoffen und medizinischen Themen zur Seite.

Private Unfallversicherung

Als Arbeitnehmer befinden Sie sich automatisch in der gesetzlichen Unfallversicherung, die im Falle längerer Krankheit eine Rente zum Lebensunterhalt beisteuert. Jedoch bezahlt sie nur, wenn es sich um einen Arbeitsunfall, einer Berufskrankheit handelt oder sich der Unfall auf dem Weg zur Arbeit ereignet. Aber die meisten Unfälle passieren im Privatleben, zum Beispiel, wenn Sie nach einem Umzug das Wohnzimmer einrichten und zu schwer heben oder von der Leiter fallen. In diesem Fall zahlt die private Unfallversicherung eine höhere monatliche Rente und übernimmt Teile der Umbaukosten.

Bild: panthermedia.net gualtiero boffi

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09 2011