Gartengestaltung aus der Natur: Einen Steingarten anlegen

Steingärten am Besten in Hanglage anlegen

Sie wünschen Sie seit Ihrem Einzug einen eigenen Garten, aber die Lage verhinderte bisher das Anlegen einer kleinen Idylle? Wenn Sie auf einem Grundstück mit starker Neigung wohnen, die Gartenfläche nur über wenig Erde verfügt oder unter dauerhafter Trockenheit und Hitze leidet, ist das Anlegen eines herkömmlichen Gartens kaum möglich. Die Lösung finden Gartenliebhaber mit einem Steingarten. Er eignet sich für schwierige Bedingungen und ist pflegeleicht. Damit Sie langfristig Freude an ihm haben, sollten Sie ein paar Dinge beachten.

Was ist bei einem Steingarten zu beachten?

Für einen Steingarten verwenden Sie unbearbeitete Natursteine unterschiedlicher Größe, die Sie nach Ihren persönlichen Vorlieben wählen. Falls sich auf dem Grundstück zu wenig Erde befindet, z. B. bei einem Garten in Hanglage oder auf felsigem Gelände, sollten Sie eine Schicht Erde aufschütten, bevor Sie den Steingarten anlegen. Dadurch finden die Pflanzen später Halt und die Steine rutschen bei nassem Wetter nicht so schnell von ihrer Position. Alternativ dürfen Sie ebenso Kies als Grundlage verwenden. Unbedingt beachten sollten Sie beim Steingarten anlegen die Sicherung des Hanges, insbesondere die des Fußes. Dabei muss der Schutz stabil genug sein, die Last des Hanges zu tragen, z. B. Palisaden.

Welche Pflanzen eignen sich für einen Steingarten?

Sobald Sie einen Steingarten anlegen, sollten Sie zügig mit der Bepflanzung beginnen, die den Steinen zusätzlichen Halt gibt. Generell eignen sich nur Pflanzen für einen Steingarten, die Sonne sowie einen gut durchlässigen Boden erfordern. So fühlen sich Gebirgs-Pflanzen, z. B. Enzian, Götterblume oder roter Pippau, ebenso in einem Steingarten wohl wie Thymian und Lavendel. Wichtig! Entscheiden Sie sich für pflegeintensive Pflanzen, sollten Sie diese an eine gut erreichbare Stelle pflanzen.

Alternativer Steingarten

Einen besonderen Hingucker legen Sie mit einem japanischen Steingarten an. Während die Pflanzen bei einem japanischen Steingarten eine untergeordnete Rolle spielen, steht stattdessen das Zen im Mittelpunkt.

Bild: panthermedia.net Gabi Schär

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02 2011