Verzinken: Das müssen Handwerker wissen

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Infos zum Verzinken

Wenn Sie handwerklich begabt sind, dann werden Sie sich vielleicht auch schon das eine oder andere Mal mit dem Verzinken beschäftigt haben. Wenn nicht, dann interessiert Sie dieses Thema hoffentlich trotzdem und Sie würden gern mehr darüber erfahren. Was Sie darüber wissen sollten, erfahren Sie hier.

Das Verzinken und die verschiedenen Verfahren

Beim Verzinken wird Metall, meist Stahl, mit Zink überzogen, so soll das Material vor Korrosion geschützt werden. Für Sie als Handwerker also sicherlich interessant, denn so haben, die von Ihnen gebauten Teile einfach eine längere Lebensdauer. Es gibt verschiedene Verfahren des Verzinkens. Bei der Feuerverzinkung werden die Metallteile in flüssiges, also circa 450 Grad heißes, Zink getaucht und so mit einer Zinkschicht versehen. Diese Temperatur ist natürlich zu Hause schwer zu erreichen, daher beauftragen Sie eine Verzinkerei und holen Sie das fertige Metallstück dann einfach fertig wieder ab.

Überhaupt sind auch die anderen Verfahren, wie die galvanische Verzinkung oder die mechanische Verzinkung, für Sie weniger realisierbar, wenn Sie einfach nur ab und an etwas verzinken möchten. Denn dann wären der Aufwand und auch der Erwerb der nötigen Geräte und Materialien unverhältnismäßig hoch. Da ist es wirklich sinnvoller, Ihre zu verzinkenden Teile in eine Verzinkerei zu bringen.

Sie möchten es doch allein wagen?

Wenn Sie es aber eben doch allein wagen möchten, dann ist dies natürlich auch möglich.Verzinken

Gerade, wenn Sie zum Beispiel gern am Auto basteln, werden Sie sich hier über Roststellen ärgern und diese durch Verzinken vor Rost schützen wollen. Hier kommen aber weder Feuerverzinken noch Spritzverzinken in Fragen. Allerdings gibt es in Baumärkten oder entsprechenden Online Shops, Sets zum Galvanisieren. Wenn Sie diese benutzen, muss die zu verzinkende Oberfläche absolut rostfrei sein, sonst bringt das Verzinken leider gar nichts. Auch ist die Zinkschicht, die so aufgetragen wird eher dünn und daher müssen Sie diese in regelmäßigen Abständen neu aufbringen. Eine bessere Alternative zum Verzinken bieten da beispielsweise Zinkspray, bei denen der Zinküberzug also quasi aus der Dose kommt. Alternativ könnten Sie das Metall auch phosphatieren oder mit einer Rostschutzgrundierung versehen.

Vielleicht kennen Sie aber auch jemanden der sich mit diesem Thema des Verzinkens auskennt und Ihnen beim Handwerken damit gern zur Seite steht.

Bild: panthermedia.net Alexander Romanov, Igor Vesninov

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05 2012